In der Zeit vom 12. bis 14. April 2006 fand die internationale Jahrestagung des Verbandes Polnischer Germanisten in Thorn statt. Dieses Jahr galt sie dem Thema „Texte – Gegenstände germanistischer Forschung und Lehre”. Wie in der Vergangenheit, so wurde auch die diesjährige Tagung vom Vorstand des VPG in Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen germanistischen Institut – in diesem Fall der Thorner Germanistik – vorbereitet und durchgeführt. Finanziell getragen wurde die Veranstaltung aus Mitteln des VPG, einem Beitrag der Universität Thorn und Zuschüssen seitens der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes sowie des Wissenschaftsministeriums der Republik Polen.

Die Tagung wurde von Professor Franciszek Grucza eröffnet, der in seiner doppelten Funktion als Präsident des Verbandes Polnischer Germanisten und als Präsident der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) zunächst einmal die Gastgeber und die Ehrengäste sehr herzlich begrüßte: Professor Andrzej Tretyn, Prorektor der Nikolaus-Kopernikus-Universität Thorn, Dr. Heinz Peters, Botschaftsrat I. Klasse der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Warschau, Dr. Peter Hiller, Leiter der Außenstelle des DAAD in Warschau und Professor Włodzimierz Zientara, Leiter des Lehrstuhls für Germanistik der Nikolaus-Kopernikus-Universität.

Als nächstes sprachen die Ehrengäste. Stellvertretend für den Rektor betonte Prof. Andrzej Tretyn, dass er es als eine besondere Ehre ansehe, dass eben diese Stadt als Gastgeber der Jahrestagung 2006 des VPG auserkoren worden ist. Dies sei nicht nur ein Beweis der Anerkennung der neuen Forschungsergebnisse dieser Universität, sondern gebe wichtige Impulse für weitere Entwicklungsperspektiven.

Danach las Frau Dr. Sapała einen Brief vom Präsidenten der Stadt Thorn, Herrn Michał Zaleski vor. Thorn sei schon immer die Stadt gewesen, die Deutsche und Polen zusammenführte. Zwar habe es auch schwierige Etappen in der gemeinsamen Geschichte gegeben, doch gehörten diese der Vergangenheit an. Als Beweis führte Zalewski den Partnerschaftsvertrag mit Göttingen an. weiter

impres