Die internationale wissenschaftliche Jahrestagung des Verbandes Polnischer Germanisten (VPG), die in der Zeit vom 11. bis 13. Mai 2007 in Opole/Oppeln ausgerichtet wurde, war dem Thema „Germanistische Wahrnehmungen der Multimedialität, Multilingualität und Multikulturalität“ gewidmet. Sachlich vorbereitet wurde sie vom Präsidenten des VPG, Professor Franciszek Grucza, und seinen engsten Mitarbeitern,  durchgeführt wurde sie, wie man dies aus der Vergangenheit nicht anders gewohnt war, vom Vorstand des VPG in Kooperation mit der entsprechenden ortsansässigen Hochschuleinrichtung, in diesem Falle dem Institut für Germanische Philologie der Univerisität Opole/Oppeln. Für die notwendige finanzielle Abfederung sorgte zunächst der VPG selbst, indem er Eigenmittel aufbrachte und zur Verfügung stellte, dann die Universität Opole/Oppeln, die einen nicht unerheblichen Beitrag leistete, und schließlich die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) sowie das polnische Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen, die die Veranstaltung durch die Gewährung beträchtlicher Zuschüsse förderten und die sich damit in hohem Maße um deren Gelingen verdient gemacht haben.

Die Konferenz wurde von Professor Franciszek Grucza eröffnet, der sich in seiner doppelten Funktion sowohl als Präsident des nationalen (VPG) als auch als Oberhaupt des internationalen (IVG) Germanistenverbandes an die Anwesenden wandte und sie begrüßte. Sein Gruß galt dabei in Sonderheit den Gastgebern, vertreten zum einen durch den Rektor der Universität Opole/Oppeln Professor Stanisław Nicieja, zum anderen durch die Leiterin des Instituts für Germanische Philologie der Universität Opole/Oppeln Professor Katarzyna Lasatowicz, und den geladenen Ehrengästen, namentlich Andrzej Kasiura als Repräsentanten der Regierung der Oppelner Woiwodschaft, Dr. Heinz Peters, Botschaftsrat I. Klasse und Leiter der Kulturabteilung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Polen, und Dr. Peter Hiller, Leiter der Warschauer Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Professor Grucza ließ es sich ferner nicht nehmen, aus dem Kreis der Teilnehmer einen Wissenschaftler ganz besonders herauszuheben, Professor Hartmut Eggert (FU Berlin), der im letzten Jahr für die enormen Anstrengungen, die er mit dem Ziel der Entwicklung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet germanistischer Forschung und Lehre unternommen hatte, und die außerordentlichen Erfolge, die er dabei erzielt hatte, geehrt wurde, indem ihm die höchste Auszeichnung, die der Verband Polnischer Germanisten zu vergeben hat, die Ehrenstatuette, verliehen wurde. Schließlich versäumte es Professor Grucza auch nicht, die Gelegenheit der Zusammenkunft der polnischen Germanisten dazu zu nutzen, um nochmals daran zu erinnern, dass im Jahre 2010 der Weltkongress der von ihm seit 2005 geführten Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) in Warschau abgehalten wird und somit die Germanisten der Welt sich just in dem Jahr in der polnischen Hauptstadt begegnen und ein Stelldichein geben, in dem die polnische Germanistik Geburtstag feiert und den dreihundertsten Jahrestag ihres Bestehens begeht, und alle dazu aufzurufen, sich der Verantwortung, die damit auf der polnischen Germanistik und ihren Vertretern lastet, bewusst zu sein und ihn und sein Team sowohl im Vorfeld als auch während des Kongresses tatkräftig zu unterstützen. weiter

impres