Das Thema der kommenden internationalen wissenschaftlichen Konferenz des Verbandes Polnischer Germanisten, die vom 29. bis 31. Mai 2015 in Warschau veranstaltet wird, lautet:

„Zwischen Kontinuität und Modernität. Metawissenschaftliche und wissenschaftliche Erkenntnisse der germanistischen Forschung in Polen“.


Unser Mitveranstalter vor Ort ist die Geistewissenschaftliche Fakultät der Gemeinschaftlichen Akademie der Wissenschaften (Wydział Humanistyczny Społecznej Akademii Nauk w Warszawie) mit Prof. Dr. Franciszek Grucza an der Spitze 

in Partnerschaft mit dem Institut für Germanistik der Universität Leipzig in Person von Prof. Dr. Frank Liedtke. 

 

Die Tagungsteilnehmer sollten diesmal ermutigt werden, über die individuellen Leistungen, Traditionen und Perspektiven der jeweiligen Subdisziplinen der Germanistik in Polen auf der metawissenschaftlichen und wissenschaftlichen Ebene zu reflektieren und ihre diesbezüglichen Erfahrungen sowie Erkenntnisse zu präsentieren. Auf der Metaebene soll dabei der bisherige und gegenwärtige Status der Germanistik außerhalb der deutschsprachigen Länder überprüft werden. Wir wollen im Laufe der Tagung auch der Frage nach methodologischen Erkenntnissen nachgehen, die für die germanistische Forschung und ihre Subdisziplinen als wegweisend und systematisierend betrachtet werden können, und zugleich auf reiche wissenschaftliche Traditionen hinweisen, die für die Etablierung der polnischen Germanistik und ihrer modernen Ausrichtungen von Belang sind. Es sollte dabei nicht nur auf den Beitrag der polnischen Forscher zur Entwicklung der Germanistik als Disziplin hingewiesen werden, sondern auch auf autonome Felder, auf denen sich diese Disziplin in Polen besonders profiliert hat.


Wir sind davon überzeugt, dass die im Thema der Tagung signalisierte Rückkoppelung zwischen Traditionen und gegenwärtigen Herausforderungen für die Germanistik in Polen, als Stichwort den TagungsteilnehmerInnen einen Anlass geben wird, die wichtigsten wissenschaftlichen und metawissenschaftlichen Erkenntnisse in den einzelnen Subdisziplinen der Germanistik und innovative, u.a. in internationaler Zusammenarbeit geführte Forschungsprojekte dem breiteren Publikum zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Traditionell werden wir im Plenum und in Sektionen beraten.

 

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